Infos rund um uns und unser Handwerk
FAQ zu Härle + Härle
In welcher Region ist Härle + Härle GmbH tätig?
Unser Schwerpunkt liegt im Großraum Hamburg und der näheren Umgebung. Wir betreuen sowohl private Hausbesitzer als auch gewerbliche Kunden in der Region.
Was unterscheidet HÄRLE + HÄRLE von anderen Handwerksbetrieben?
Als kombinierter Zimmerei- und Tischlereibetrieb bieten wir Lösungen „aus einer Hand“. Wir verknüpfen die statische Kompetenz des konstruktiven Holzbaus mit der handwerklichen Präzision und Ästhetik einer modernen Tischlerei.
Unterstützt HÄRLE + HÄRLE auch bei der energetischen Sanierung?
Ja, die energetische Sanierung ist eines unserer Kerngebiete. Wir analysieren den Ist-Zustand Ihres Gebäudes (Dach und Fassade) und setzen Dämmmaßnahmen nach aktuellen gesetzlichen Standards (GEG) um, um Ihre Energiekosten nachhaltig zu senken.
Welche Materialien werden für Terrassen und Fassaden verwendet?
Wir arbeiten vorzugsweise mit hochwertigen Hölzern (z. B. Lärche, Eiche oder Thermoholz), bieten aber auch moderne Verbundmaterialien an, die besonders pflegeleicht und langlebig sind.
Ist HÄRLE + HÄRLE ein Ausbildungsbetrieb?
Ja, als leidenschaftliche Handwerker legen wir großen Wert auf die Nachwuchsförderung und bilden regelmäßig Zimmerer und Tischler aus, um unser Wissen an die nächste Generation weiterzugeben.
Kann ich während einer Sanierung im Haus wohnen bleiben?
In den meisten Fällen ja. Wir planen unsere Arbeiten so, dass die Belastung durch Staub und Lärm für Sie so gering wie möglich bleibt und die Gebäudehülle schnellstmöglich wieder geschlossen wird.
Wie pflege ich meine Holzterrasse nach der Fertigstellung am besten?
Wir empfehlen eine jährliche Reinigung mit speziellen Holzseifen und bei Bedarf das Nachölen, um die Farbe aufzufrischen und das Holz vor Witterungseinflüssen zu schützen. Wir beraten Sie hierzu gerne individuell.
Arbeiten Sie auch mit Architekten zusammen?
Sehr gerne. Wir realisieren Projekte sowohl nach Plänen externer Architekten als auch in direkter Zusammenarbeit mit dem Bauherrn, wobei wir unsere handwerkliche Expertise in die Planung einbringen.
Zimmerer vs. Tischler: Wo liegt der Unterschied?
Oft werden die Begriffe vermischt, aber die Aufgabenbereiche sind klar getrennt:
| Merkmal | Zimmerer (Konstruktiver Holzbau) | Tischler (Innenausbau & Möbel) |
|---|---|---|
| Einsatzort | Meist auf der Baustelle, im Freien, auf dem Dach. | Meist in der Werkstatt oder im Innenausbau. |
| Fokus | Statik, Dachstühle, Holzhäuser, Fassaden. | Präzision, Möbel, Türen, Fenster, Design. |
| Material | Massivholz, Bauholz, große Dimensionen. | Edelhölzer, Plattenwerkstoffe, Furniere. |
Die Walz: Mehr als nur Wanderschaft
Wussten Sie, dass die Tradition der „Zunftreise“ oder „Walz“ bis heute lebendig ist? Besonders unter Zimmerern ist es Brauch, nach der Ausbildung für drei Jahre und einen Tag auf Wanderschaft zu gehen. Dabei gilt die strikte Regel: Der Wandergeselle darf seinem Heimatort nicht näher als 50 Kilometer kommen. Getragen wird die traditionelle Kluft – und das einzige Gepäckstück ist der „Charlottenburger“, ein Tuch, in dem das Hab und Gut eingewickelt wird. Ein echtes Abenteuer für die Charakterbildung!

Warum heißt es eigentlich „Tischler“ und nicht „Schreiner“?
Das ist eine Frage der Geografie, nicht der Tätigkeit! Im Norden Deutschlands (wie bei uns in Hamburg) sagt man Tischler. Im Süden, in Hessen und in Rheinland-Pfalz ist der Schreiner gebräuchlicher. Ursprünglich leitet sich der Begriff „Schreiner“ vom „Schrein“ (also einer Kiste oder einem Schrank) ab, während der „Tischler“ – Überraschung – eben Tische baute. Heute machen beide das Gleiche: Perfektion aus Holz.
Holz als Klimaretter
Ein wichtiger Info-Punkt für moderne Bauherren: Holz ist der einzige Baustoff, der CO₂ speichert, anstatt es bei der Produktion massenhaft freizusetzen. Ein Kubikmeter verbautes Holz bindet etwa eine Tonne CO₂ langfristig. Wer mit einem Zimmerer oder Tischler baut, betreibt also aktiven Klimaschutz – direkt am eigenen Haus.



